2.3.2025

Den Kopf in den Wolken

vom Himmeln und Erden

Wer kennt es nicht? An manchen Tagen blicken wir verträumt und gedankenverloren ins Leere, an anderen kann wenig den Realismus auflockern. Ganze Charakterbeschreibungen beziehen sich auf diese beiden gegensätzlichen Zustände - von „bodenständig“ bis „spießig“, von „verträumt“ und „romantisch“, bis „weltfremd“ spannen diese Adjektive ein Feld zwischen „Himmel“ und „Erde“ auf.

In meiner Erfahrung brauchen wir Menschen beides. Wie so oft macht es die gesunde Mischung. 

Bodenständige Menschen haben ein gute „Erdung“, „stehen fest auf dem Boden der Tatsachen“, wohingegen der „Hans Guck in die Luft“, fast zu schweben scheint und die „Bodenhaftung“ verloren hat. Doch was bedeute dies? Wie können wir unabhängig von unserer ganz persönlichen Ausrichtung und Persönlichkeitsfärbung - und Struktur unsere Ideen, Träume und Vorstellungen aus dem Luftelement in Samen verwandeln, die als Bäume aus der Erde wachsen und Früchte tragen? Kurz: Wie können wir manifestieren, was wir uns vom Leben erträumen und wünschen?

Für das „richtige“ Manifestieren braucht es als Vorraussetzung die tiefe Verbindung zu den Elementen aus denen sich alles schöpft. Zuallererst die gute Verbindung zwischen „oben“ und „unten“, zwischen „Himmel“ und „Erde“. Die Erde steht hierbei für die Materie aus der alles geformt und geschaffen wird. Die „Dichte“, der Urgrund oder die „Weiblichkeit“, aus der heraus die Form geboren wird.  „Der Himmel“ oder auch die Sonne für das männliche, befruchtende Element, das der Erde den Schöpfungsfunken als Impuls überträgt. Und wir? Stehen als Brücke dazwischen. Kanalisieren sozusagen diese Ströme, was nur dann richtig funktioniert, wenn dieser „Kanal“ auch durchgängig ist und weit genug reicht bzw tief genug verankert ist. Der dritte, vielleicht zentralste Punkt von allen ist das Zentriert Sein im Herzraum. Von dort sind wir mit der Quelle verbunden oder dem, was für religiöse Menschen „Gott“ ist. Der Kraft, aus der alles Sein entspringt und in die alles Leben auch wieder zurück kehrt. Nur von dort ist es uns möglich, wirklich kraftvolle Schöpfungsimpulse in unsere Welt zu bringen. Frei von niederen Antrieben, aufgeladen mit den Emotionen, die es zum Schöpfen braucht: Freude, Liebe, Hingabe, Demut.

So ist also der erste Schritt für jegliches energetische Arbeiten immer die tiefe Versenkung oder Zentrierung im Herzen, in der Mitte des Brustkorbes.

Eine tiefe Verbindung zur Erde geht man ein, wenn man so oft wie möglich barfuß läuft, seine Füße in der Erde vergräbt, den Puls der Erde durch die Fußsohlen spürt - die Natur beobachtet, die Pflanzen, Insekten und Tiere - den Vögeln lauscht, dem Plätschern von Bächen und dem Rauschen des Windes in den Blättern der Bäume. Darüber hinaus ist das Erden Teil jeder meditativen Praxis mit Tiefgang. Kann die Energie nicht frei durch den ganzen Körper fließen, kommt es zu „Verstopfungen“. Testen kann man dies, indem man tief ein- und ausatmet und beobachtet, wie tief man den Atem in den eigenen Körper ziehen kann. Bei Menschen mit geringer Erdung, kommt der Atem meist nur bist zum Becken oder Bauchraum. Die Erdung kann man also mit Atemübungen verbessern, die die Energiebahnen durch die Beine hindurch „durchzupusten“ helfen. Aber auch Bewegungsübungen, das Ausschütteln der Arme und Beine, Stampfen, Abklopfen der Beine und des gesamten Körpers helfen dabei, verstockte Energie zu lösen.

Das meditative Himmeln und Erden startet, wie gesagt mit der tiefen Zentrierung im Herzraum. Dem Loslassen aller Gedanken, bis man tief in der Mitte des Brustkorbes angekommen ist. Von dort aus beatmet man diesen Raum, dehnt ihn aus, lässt ihn expandieren-wie ein Sphäre , die sich ausdehnt über den Körper hinaus. Von hier aus, lässt man die Liebe aus dem Herzen durch den Körper nach unten sinken, durch den Bauchraum, die Beine, von dort durch das Erdchakra, ca. 30 cm unterhalb der Füße, und wieder, immer tiefer durch die Erde, bis zum Mittelpunkt der Erde, dem spirituellen Herz der Erde: dem Erdkristall. Von dort sendet die Erde ihre Antwort zurück, die Energie strömt durch die Füße hinauf zurück in den Herzraum. 

Als nächstes sendet man diese Liebe oder Herzenergie hinauf durch den Hals, den Kopf und die höheren Chakren bis zur Sonne - und weiter zur spirituellen Sonne „hinter“ der Sonne, die die Energie mit der großen zentralen Sonne verbindet und wieder zu uns zurück sendet. 

Sind diese beiden Verbindungen hergestellt und im Fluss, bildet sich ein Torusfeld durch die auf- und abfließenden spiralförmigen Energien, das den gesamten Körper umgibt und verhindert, dass Impulse „von außen“ störend auf das Feld einwirken können. Jede weitere energetische Arbeit, Meditation oder Manifestation kann nun erst richtig kraftvoll ausgeführt werden. Das „Himmeln“ und "Erden," sollte also mehrmals tägliich „aufgefrischt“ werden, bis es wie ein Automatismus ganz von selbst statt findet.

Autorin
Author
Julia Heilmann-Schuricht

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2.3.2025

Den Kopf in den Wolken

vom Himmeln und Erden

Wer kennt es nicht? An manchen Tagen blicken wir verträumt und gedankenverloren ins Leere, an anderen kann wenig den Realismus auflockern. Ganze Charakterbeschreibungen beziehen sich auf diese beiden gegensätzlichen Zustände - von „bodenständig“ bis „spießig“, von „verträumt“ und „romantisch“, bis „weltfremd“ spannen diese Adjektive ein Feld zwischen „Himmel“ und „Erde“ auf.

In meiner Erfahrung brauchen wir Menschen beides. Wie so oft macht es die gesunde Mischung. 

Bodenständige Menschen haben ein gute „Erdung“, „stehen fest auf dem Boden der Tatsachen“, wohingegen der „Hans Guck in die Luft“, fast zu schweben scheint und die „Bodenhaftung“ verloren hat. Doch was bedeute dies? Wie können wir unabhängig von unserer ganz persönlichen Ausrichtung und Persönlichkeitsfärbung - und Struktur unsere Ideen, Träume und Vorstellungen aus dem Luftelement in Samen verwandeln, die als Bäume aus der Erde wachsen und Früchte tragen? Kurz: Wie können wir manifestieren, was wir uns vom Leben erträumen und wünschen?

Für das „richtige“ Manifestieren braucht es als Vorraussetzung die tiefe Verbindung zu den Elementen aus denen sich alles schöpft. Zuallererst die gute Verbindung zwischen „oben“ und „unten“, zwischen „Himmel“ und „Erde“. Die Erde steht hierbei für die Materie aus der alles geformt und geschaffen wird. Die „Dichte“, der Urgrund oder die „Weiblichkeit“, aus der heraus die Form geboren wird.  „Der Himmel“ oder auch die Sonne für das männliche, befruchtende Element, das der Erde den Schöpfungsfunken als Impuls überträgt. Und wir? Stehen als Brücke dazwischen. Kanalisieren sozusagen diese Ströme, was nur dann richtig funktioniert, wenn dieser „Kanal“ auch durchgängig ist und weit genug reicht bzw tief genug verankert ist. Der dritte, vielleicht zentralste Punkt von allen ist das Zentriert Sein im Herzraum. Von dort sind wir mit der Quelle verbunden oder dem, was für religiöse Menschen „Gott“ ist. Der Kraft, aus der alles Sein entspringt und in die alles Leben auch wieder zurück kehrt. Nur von dort ist es uns möglich, wirklich kraftvolle Schöpfungsimpulse in unsere Welt zu bringen. Frei von niederen Antrieben, aufgeladen mit den Emotionen, die es zum Schöpfen braucht: Freude, Liebe, Hingabe, Demut.

So ist also der erste Schritt für jegliches energetische Arbeiten immer die tiefe Versenkung oder Zentrierung im Herzen, in der Mitte des Brustkorbes.

Eine tiefe Verbindung zur Erde geht man ein, wenn man so oft wie möglich barfuß läuft, seine Füße in der Erde vergräbt, den Puls der Erde durch die Fußsohlen spürt - die Natur beobachtet, die Pflanzen, Insekten und Tiere - den Vögeln lauscht, dem Plätschern von Bächen und dem Rauschen des Windes in den Blättern der Bäume. Darüber hinaus ist das Erden Teil jeder meditativen Praxis mit Tiefgang. Kann die Energie nicht frei durch den ganzen Körper fließen, kommt es zu „Verstopfungen“. Testen kann man dies, indem man tief ein- und ausatmet und beobachtet, wie tief man den Atem in den eigenen Körper ziehen kann. Bei Menschen mit geringer Erdung, kommt der Atem meist nur bist zum Becken oder Bauchraum. Die Erdung kann man also mit Atemübungen verbessern, die die Energiebahnen durch die Beine hindurch „durchzupusten“ helfen. Aber auch Bewegungsübungen, das Ausschütteln der Arme und Beine, Stampfen, Abklopfen der Beine und des gesamten Körpers helfen dabei, verstockte Energie zu lösen.

Das meditative Himmeln und Erden startet, wie gesagt mit der tiefen Zentrierung im Herzraum. Dem Loslassen aller Gedanken, bis man tief in der Mitte des Brustkorbes angekommen ist. Von dort aus beatmet man diesen Raum, dehnt ihn aus, lässt ihn expandieren-wie ein Sphäre , die sich ausdehnt über den Körper hinaus. Von hier aus, lässt man die Liebe aus dem Herzen durch den Körper nach unten sinken, durch den Bauchraum, die Beine, von dort durch das Erdchakra, ca. 30 cm unterhalb der Füße, und wieder, immer tiefer durch die Erde, bis zum Mittelpunkt der Erde, dem spirituellen Herz der Erde: dem Erdkristall. Von dort sendet die Erde ihre Antwort zurück, die Energie strömt durch die Füße hinauf zurück in den Herzraum. 

Als nächstes sendet man diese Liebe oder Herzenergie hinauf durch den Hals, den Kopf und die höheren Chakren bis zur Sonne - und weiter zur spirituellen Sonne „hinter“ der Sonne, die die Energie mit der großen zentralen Sonne verbindet und wieder zu uns zurück sendet. 

Sind diese beiden Verbindungen hergestellt und im Fluss, bildet sich ein Torusfeld durch die auf- und abfließenden spiralförmigen Energien, das den gesamten Körper umgibt und verhindert, dass Impulse „von außen“ störend auf das Feld einwirken können. Jede weitere energetische Arbeit, Meditation oder Manifestation kann nun erst richtig kraftvoll ausgeführt werden. Das „Himmeln“ und "Erden," sollte also mehrmals tägliich „aufgefrischt“ werden, bis es wie ein Automatismus ganz von selbst statt findet.

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